Dampflok

Historie

Nahezu alle Kleinbildmotive entstanden mit Canon- und die Rollfilmaufnahmen mit Mamiya-Kameras. Für die Kleinbild- und Rollfilmdias kamen in der Regel Fuji 100-ASA-Diafilme, für die Rollfilmnegative als Stativaufnahmen Agfapan25-Filme zum Einsatz.

Der Autor und Fotograf

Führerstand

Das waren noch Zeiten:

Nostalgiedampf in der Zeche Alsdorf: ANNA 9 1982 in Alsdorf (oben)
Dieselhochburg Lübeck: 1984 im Führerstand der 220 031 (unten)
1962 auf dem Führerstand der damals noch aktiven 56 2637 im Bw Duisburg (links)

Meine fotografischen Aktivitäten begannen 1959 als Neunjähriger mit meiner ersten Rollfilm-Boxkamera. Dass ich mich als Kind der Eisenbahnfotografie verschrieben hatte, lag wohl zum Einen an der obligatorischen Märklin-Modelleisenbahn, zum Anderen aber eher an der am Ende unseres Gartens in Gummersbach vorbeiführenden, imposanten Steigungsstrecke nach Marienheide.

1964 bekam ich eine Contaflex. 1966 begannen die umfangreichen Fototouren per Fahrrad durch ganz Deutschland mit Konica-Kameras und mehreren Objektiven. Da waren bis zu 3000 km in den großen Ferien angesagt!

Lokomotive Aufnahme 1984

Am Ende solcher Touren war dann stets die Spannung groß, ob die Aufnahmen so geworden waren, wie man gehofft hatte. Leider musste für das damals schmale Schülerbudget teures fotografisches Lehrgeld gezahlt werden – man konnte eben noch nicht auf dem Display nachsehen, ob die Belichtung stimmte….

Das waren noch die Zeiten, als man noch eine Bahnsteigkarte lösen musste, um fotografieren zu können. Neben vielen großen und kleinen Bahnhöfen waren die Bahnbetriebswerke ein häufig gewählter Ort für klassische Lokportraits.

Da die Konikas sehr störanfällig waren, stieg ich 1970 auf umfangreiches Canon-Equipment um. Ab 1983 kamen dann noch zwei Mamiya-Mittelformatkameras hinzu.

Nach dem Studium in Aachen wechselte ich 1992 in die Schulleitung eines großen Gymnasiums. Danach kam das fotografische Hobby nach der letzten großen Fotoexkursion zu den Schmalspurbahnen der DR im Herbst 1990 aus beruflichen Gründen leider zum Erliegen.

Nun gehe ich der Pension entgegen und möchte mich wieder dem langjährigen Hobby widmen.

Dieter Spillner

Als Filmmaterial kam bei den Dias anfänglich der Agfa CT18 zum Einsatz. Danach wechselte ich zu Fuji, in der Regel mit 100 ASA. Die Rollfilmdias entstanden auf Kodak- oder Fuji-Material.

Bei den SW-Negativen wurden anfänglich ORWO-Filme mit 15 DIN und Ilford PanF bzw. bei schwachem Licht auch mal der FP4 eingesetzt. Die Rollfilmnegative wurden fast ausschließlich mit Stativ auf Agfapan 25 aufgenommen.

Der erste Schritt war es nun, das riesige Fotoarchiv zu sichten, um überzählige Aufnahmen anderen Eisenbahnfreunden anbieten zu können. Ich bin sicher, es ist für jeden Sammler interessantes Material dabei.

Viel Spaß beim Stöbern!

Dieter Spillner, Aachen